19. August 2016

Out now: I love horses und Happy little penguin und dickes Danke and meine Probevernäherinnen.

Endlich ist es soweit: ein Teil meiner Herbst/Winter 16 Stoffkollektionen "I love horses" und "Happy little penguin", die ich letzten Sommer für Hilco entworfen habe (ja, es ist so ziemlich genau ein Jahr her, als ich mit Baby auf dem Arm am Rechner saß und das Pferd zeichnete und auf der Terrasse bei sommerlichen Temperaturen die winterlichen Pinguine zu Stoffmustern zusammengesetzt habe) wurden schon an die Händler geliefert.

Ich bin sehr gespannt, wie sie Euch gefallen und was Ihr schönes daraus zaubert ;-). Auf Instagram dürft Ihr gerne Eure Beiträge mit #ilovehorses und #happylittlepenguin markieren, so dass ich Eure Werke leichter finden kann.

Gerade eben beim Tippen sitze ich in diesem Schlafi am Rechner, weil es nun am Morgen schon ganz schön kühl ist, da kommen die Stoffe doch genau richtig, um daraus neue Kleidungsstücke zu nähen!


Mein kleiner Mann hat seine Hosen rauf und runter getragen, auch im Sommer, weil ich keine Zeit hatte, neue zu nähen... :-), naja, es hat sich niemand beschwert :-)



Das Shirt hat es leider nur aufs Foto geschafft, aber es wurde nie getragen, denn Frau Milbrandt war so clever, und hat die Druckknöpfe an der Schulter durch beide Lagen gepresst und bevor sie probiert hat, das Shirt einfach so über den Kopf zu ziehen, hat sie die Druckknöpfe gelöst und dabei den Schulterbereich beschädigt.... :-(, Mir fehlten dann die einfach die zündenden Ideen, wie ich das repariert bekomme...

Mein Großer hingegen hat weder seine Shirts, noch seine extra noch "schnell" fürs Shooting genähte Hose leider nie getragen... Er sagte zu den Shirts zwar, dass ihm die gefallen, aber als ich fragte, wann er die denn dann mal anzieht, meinte er nur, vielleicht morgen.... Und das Kommentar zur Hose war: Mama, die gefällt mir nicht, die hab ich mir nicht ausgesucht...

Tja, da war ich dann machtlos und nun habe ich die Hoffnung, wenn der Kleine dann in drei Jahren da rein passt, dass er sich nicht so anstellt...



Wenigstens die Boxershorts hat er angezogen, wenn auch diese relative eng saßen und es gar nicht so leicht ist, diese alleine aus- und anzuziehen...


Aber ich habe meine Shirts regelmäßig an :-).
Hab sie mir Gold- bzw. Silberfolie bedruckt, nur leider ist mir hier auch ein dummer Fehler passiert: ich hab extra die Teile gesammelt, um sie gesondert mit 30° zu waschen und was mache ich? Drücke an der Waschmaschine auf dem falschen Knopf.. . Von den Drucken ist nicht mehr viel übrig geblieben, nur der Kleber und ein bisschen Glitzer... Manchmal könnte man sich echt an den Kopf fassen! Mein Plan war eigentlich, dass ich nochmal drüber drucke, aber ich hab es dann doch lieber sein lassen....


Ein paar Mädchenteile mussten natürlich auch sein ;-). 
Dieses ist mein Lieblingsbild vom Baustellenshooting.

Und das war das Lieblingsoutfit des Modells :-). Es wurde glaub ich auch schon fleissig getragen....

Bei diesem Stück hat mich der Wahnsinn geritten: Ich habe mir selbst einen Steppstoff gemacht, innen aus Jersey und aussen aus dem melierten Sweat. Die Mühe hat sich gelohnt wie ich finde! Die Fellstreifen an der Kapuze und den Ärmeln kann man abknöpfen, so dass der Mantel getrost gewaschen werden kann.

Die Knebelverschlüsse habe ich selbst aus snappap gemacht, ging erstaunlich gut, somit kann man auch diese Waschen. Wären sie aus echtem Leder wäre das nicht wirklich ratsam. 


Als letztes, wie schon bei der Sommerkollektion, habe ich noch eine Boxershort für Männer genäht. Ich finde nämlich, dass sich Lina Line in türkis durchaus an Männerpopos sehen lassen kann ;-). Dieses Teil bekommt mein kleiner Bruder zu Weihnachten, der ist modern genug und zieht sie sicher an. Und somit kann ich schon einen Haken an ein Geschenk machen (es ist auch schon seit Februar fertig LOL).




Hier könnt Ihr Euch das lookbook anschauen, dass ich für den Händlernewsletter erstellt habe.

Zu Guter Letzt möchte ich auch endlich noch ein dickes Dankeschön an meine Probenähemädels und Hilco aussprechen!
Als ich Ende des Jahres merkte, dass ich wohl krank werde, habe ich spontan bei Hilco angefragt, ob ich eventuell ein paar Stöffchen an Probenäherinnen verteilen könnte, da ich wohl erst mal nicht in der Lage war, diese zu vernähen. Zwei Tage vor Weihnachten hab ich panisch zum Telefonhörer gegriffen und ein paar Damen meiner Wahl angerufen um zu fragen, ob Sie Zeit und Lust hätten, ein paar Stoffe zu vernähen. Sie haben ALLE spontan zugesagt und Hilco hat einen großzügigen Blitzversand organisiert. Das hat mich echt enorm entlastet und mich tierisch gefreut!

Liebe
Gabi - die kreativen Adern (zB hier)
Bianca - Bianca Farbenfroh, Bianca hat auch passend tolle Knöpfe gemacht
Kerstin - Keko-Kreativ (zB hier)
Claudia - Kekero (zB hier)

Vielen Vielen dank für Eure tolle Unterstützung! Ohne Euch wäre das lange nicht so toll geworden! Ausserdem hatte ich jemanden, mit dem ich meine Vorfreude über die tollen neuen Stoffe teilen konnte, denn das schlimmste an einer solchen Kollektion ist immer, dass man so lange die Klappe halten muss, bis man darüber reden kann ;-).

Danke natürlich auch an Hilco für die Zusammenarbeit :-)!

DANKE!!

Out now: I love horses und Happy little penguin und dickes Danke and meine Probevernäherinnen.

Endlich ist es soweit: ein Teil meiner Herbst/Winter 16 Stoffkollektionen "I love horses" und "Happy little penguin", die ich letzten Sommer für Hilco entworfen habe (ja, es ist so ziemlich genau ein Jahr her, als ich mit Baby auf dem Arm am Rechner saß und das Pferd zeichnete und auf der Terrasse bei sommerlichen Temperaturen die winterlichen Pinguine zu Stoffmustern zusammengesetzt habe) wurden schon an die Händler geliefert.

Ich bin sehr gespannt, wie sie Euch gefallen und was Ihr schönes daraus zaubert ;-). Auf Instagram dürft Ihr gerne Eure Beiträge mit #ilovehorses und #happylittlepenguin markieren, so dass ich Eure Werke leichter finden kann.

Gerade eben beim Tippen sitze ich in diesem Schlafi am Rechner, weil es nun am Morgen schon ganz schön kühl ist, da kommen die Stoffe doch genau richtig, um daraus neue Kleidungsstücke zu nähen!


Mein kleiner Mann hat seine Hosen rauf und runter getragen, auch im Sommer, weil ich keine Zeit hatte, neue zu nähen... :-), naja, es hat sich niemand beschwert :-)



Das Shirt hat es leider nur aufs Foto geschafft, aber es wurde nie getragen, denn Frau Milbrandt war so clever, und hat die Druckknöpfe an der Schulter durch beide Lagen gepresst und bevor sie probiert hat, das Shirt einfach so über den Kopf zu ziehen, hat sie die Druckknöpfe gelöst und dabei den Schulterbereich beschädigt.... :-(, Mir fehlten dann die einfach die zündenden Ideen, wie ich das repariert bekomme...

Mein Großer hingegen hat weder seine Shirts, noch seine extra noch "schnell" fürs Shooting genähte Hose leider nie getragen... Er sagte zu den Shirts zwar, dass ihm die gefallen, aber als ich fragte, wann er die denn dann mal anzieht, meinte er nur, vielleicht morgen.... Und das Kommentar zur Hose war: Mama, die gefällt mir nicht, die hab ich mir nicht ausgesucht...

Tja, da war ich dann machtlos und nun habe ich die Hoffnung, wenn der Kleine dann in drei Jahren da rein passt, dass er sich nicht so anstellt...



Wenigstens die Boxershorts hat er angezogen, wenn auch diese relative eng saßen und es gar nicht so leicht ist, diese alleine aus- und anzuziehen...


Aber ich habe meine Shirts regelmäßig an :-).
Hab sie mir Gold- bzw. Silberfolie bedruckt, nur leider ist mir hier auch ein dummer Fehler passiert: ich hab extra die Teile gesammelt, um sie gesondert mit 30° zu waschen und was mache ich? Drücke an der Waschmaschine auf dem falschen Knopf.. . Von den Drucken ist nicht mehr viel übrig geblieben, nur der Kleber und ein bisschen Glitzer... Manchmal könnte man sich echt an den Kopf fassen! Mein Plan war eigentlich, dass ich nochmal drüber drucke, aber ich hab es dann doch lieber sein lassen....


Ein paar Mädchenteile mussten natürlich auch sein ;-). 
Dieses ist mein Lieblingsbild vom Baustellenshooting.

Und das war das Lieblingsoutfit des Modells :-). Es wurde glaub ich auch schon fleissig getragen....

Bei diesem Stück hat mich der Wahnsinn geritten: Ich habe mir selbst einen Steppstoff gemacht, innen aus Jersey und aussen aus dem melierten Sweat. Die Mühe hat sich gelohnt wie ich finde! Die Fellstreifen an der Kapuze und den Ärmeln kann man abknöpfen, so dass der Mantel getrost gewaschen werden kann.

Die Knebelverschlüsse habe ich selbst aus snappap gemacht, ging erstaunlich gut, somit kann man auch diese Waschen. Wären sie aus echtem Leder wäre das nicht wirklich ratsam. 


Als letztes, wie schon bei der Sommerkollektion, habe ich noch eine Boxershort für Männer genäht. Ich finde nämlich, dass sich Lina Line in türkis durchaus an Männerpopos sehen lassen kann ;-). Dieses Teil bekommt mein kleiner Bruder zu Weihnachten, der ist modern genug und zieht sie sicher an. Und somit kann ich schon einen Haken an ein Geschenk machen (es ist auch schon seit Februar fertig LOL).




Hier könnt Ihr Euch das lookbook anschauen, dass ich für den Händlernewsletter erstellt habe.

Zu Guter Letzt möchte ich auch endlich noch ein dickes Dankeschön an meine Probenähemädels und Hilco aussprechen!
Als ich Ende des Jahres merkte, dass ich wohl krank werde, habe ich spontan bei Hilco angefragt, ob ich eventuell ein paar Stöffchen an Probenäherinnen verteilen könnte, da ich wohl erst mal nicht in der Lage war, diese zu vernähen. Zwei Tage vor Weihnachten hab ich panisch zum Telefonhörer gegriffen und ein paar Damen meiner Wahl angerufen um zu fragen, ob Sie Zeit und Lust hätten, ein paar Stoffe zu vernähen. Sie haben ALLE spontan zugesagt und Hilco hat einen großzügigen Blitzversand organisiert. Das hat mich echt enorm entlastet und mich tierisch gefreut!

Liebe
Gabi - die kreativen Adern (zB hier)
Bianca - Bianca Farbenfroh, Bianca hat auch passend tolle Knöpfe gemacht
Kerstin - Keko-Kreativ (zB hier)
Claudia - Kekero (zB hier)

Vielen Vielen dank für Eure tolle Unterstützung! Ohne Euch wäre das lange nicht so toll geworden! Ausserdem hatte ich jemanden, mit dem ich meine Vorfreude über die tollen neuen Stoffe teilen konnte, denn das schlimmste an einer solchen Kollektion ist immer, dass man so lange die Klappe halten muss, bis man darüber reden kann ;-).

Danke natürlich auch an Hilco für die Zusammenarbeit :-)!

DANKE!!

5. Juli 2016

Minimoneybag von Keko-Kreativ: neues ebook!

Kerstin hat ein neues ebook herausgebracht. Eigentlich hatte ich ihr schon abgesagt, weil ich so wenig Zeit habe im Moment, aber wie schon öfter hatte ich wenigstens schon mal Korrekturgelesen.
Und wenn man dann halt Mitglied in der Probenähgruppe ist, in der eine nach der anderen ihr tolles Beispiel zeigt, will man irgendwann halt doch auch mitnähen.
Ich wollte es eben irgendwie hinbekommen. Wenn ich nicht so lange gebraucht hätte, mir eine Stoffkombi zu überlegen, dann wäre meine Minimoneybag vermutlich auch schon früher fertig geworden.

Da ich mir dann aber neulich aus handbedrucktem Stoff ein Mäppchen genäht habe, und noch ein anderes handbedrucktes Stöffchen draussen lag, das gerade so gereicht hat, habe ich eben auf die schnelle auch meine kleine Minimoneybag genäht.

Der Minigeldbeutel ist schnell genäht und man kann gut Stoffreste dafür aufbrauchen und die Geldbeutel als kleine Geschenke benutzen.

Innen habe ich einen Biobaumwollstoff von Stoff und Stil benutzt. Leider ist es ein Satin und ich finde den mit normalen Baumwollstoffen kombiniert eigentlich nicht so toll. Das Design ist super und er ist auch schön weich und da mein handbedruckter Stoff  durch die metallische Kupferfarbe sowieso einen anderen Look hat habe ich da mal ein Auge zugedrückt ;-).



Guck dir auch unbedingt die Beispiele der anderen Probenäherinnen an. Vor allem Jana von Ambazamba mit ihrer Paspeleinnähkunst bewundere ich ja immer sehr. Sie ist für mich die Königin der Paspeln :-)! Ich muss das endlich auch mal üben denn das gibt schon echt voll was her!


Mein Geldbeutel konnte früher ja nie große genug sein, aber neuerdings bin ich happy wenn alles in so ein kleines Teil passt, was man so braucht: Perso, Bankkarte, Krankenkassenkarte, Geld das war's ja schon fast...


Das ebook bekommst du hier bei Keko-Kreativ.
Viel Spaß damit!

verlinkt bei:
handmade on tuesday
dienstagsdinge

Minimoneybag von Keko-Kreativ: neues ebook!

Kerstin hat ein neues ebook herausgebracht. Eigentlich hatte ich ihr schon abgesagt, weil ich so wenig Zeit habe im Moment, aber wie schon öfter hatte ich wenigstens schon mal Korrekturgelesen.
Und wenn man dann halt Mitglied in der Probenähgruppe ist, in der eine nach der anderen ihr tolles Beispiel zeigt, will man irgendwann halt doch auch mitnähen.
Ich wollte es eben irgendwie hinbekommen. Wenn ich nicht so lange gebraucht hätte, mir eine Stoffkombi zu überlegen, dann wäre meine Minimoneybag vermutlich auch schon früher fertig geworden.

Da ich mir dann aber neulich aus handbedrucktem Stoff ein Mäppchen genäht habe, und noch ein anderes handbedrucktes Stöffchen draussen lag, das gerade so gereicht hat, habe ich eben auf die schnelle auch meine kleine Minimoneybag genäht.

Der Minigeldbeutel ist schnell genäht und man kann gut Stoffreste dafür aufbrauchen und die Geldbeutel als kleine Geschenke benutzen.

Innen habe ich einen Biobaumwollstoff von Stoff und Stil benutzt. Leider ist es ein Satin und ich finde den mit normalen Baumwollstoffen kombiniert eigentlich nicht so toll. Das Design ist super und er ist auch schön weich und da mein handbedruckter Stoff  durch die metallische Kupferfarbe sowieso einen anderen Look hat habe ich da mal ein Auge zugedrückt ;-).



Guck dir auch unbedingt die Beispiele der anderen Probenäherinnen an. Vor allem Jana von Ambazamba mit ihrer Paspeleinnähkunst bewundere ich ja immer sehr. Sie ist für mich die Königin der Paspeln :-)! Ich muss das endlich auch mal üben denn das gibt schon echt voll was her!


Mein Geldbeutel konnte früher ja nie große genug sein, aber neuerdings bin ich happy wenn alles in so ein kleines Teil passt, was man so braucht: Perso, Bankkarte, Krankenkassenkarte, Geld das war's ja schon fast...


Das ebook bekommst du hier bei Keko-Kreativ.
Viel Spaß damit!


verlinkt bei:
handmade on tuesday
dienstagsdinge

30. Juni 2016

Neu im Shop: metallisierte Endloßzipper mit silber, kupfer und gold

Ich bin ja total verknallt in meine neue Anschaffung: super coole, schicke, 32mm breite metallisierte Endloßreissverschlüsse in 3 tollen Farben mit 3 unterschiedlichen Metallketten und Schiebern ;-): mit silber, mit gold und mit einem schönen hellen Kupfer, das rosegold sehr ähnlich ist.

Die Kette ist 6.5mm breit so dass diese besonders wirkungsvoll an deinen genähten Werken zur Geltung kommt. Für Taschen, Täschchen, als umlaufende Reißverschlüsse an Geldbeuteln: sie sind vielseitig einsetzbar.

Die Schieber hängen in geschlossenem Zustand nach unten, was ich besonders schön finde und an der Öffnung lassen sich sehr gut auch kleine Anhänger befestigen.



Ich biete sie nicht nur für Endverbraucher in meinem Dawamda-Shop an sondern beliefere auch Händler oder gewerbliche Nutzer der Endloßreissverschlüsse.
Bei Interesse schick mir doch gern eine e-mail an hello(at)im-sew-happy(.)de, dann schicke ich dir meine Händlerkonditionen zu.


Hast du schon Projekte im Auge, für die du solch einen metallisierten Endloßreissverschluss einsetzen magst? Ich bin gespannt ;-).



15. Juni 2016

Tutorial: Magnetische Tafel selbermachen

Nachdem mein Nähzimmer recht klein und ziemlich voll ist, muss ich irgendwie immer gucken, wie ich meine Geräte und so anordne, so dass ich gut arbeiten kann.
Einen Teil meiner Nähmaschinen muss ich im Stehen bedienen. Auf meiner Kommode zwischen den Maschinen liegt Zubehör und Co herum und das nervt beim Nähen ungemein weil es herunter fällt oder man daran hängen bleibt.
Anfang des Jahres hatte ich dann die Idee, ich müsste mir hinter den Maschinen irgendein Wandboard hinhängen, an dem ich die verschiedensten Dinge unterbringen kann.
Beim Überlegen kam mir in den Sinn, ich könnte mir eine farbige magnetische Tafel machen, so dass ich diese Wand auch noch vielfältig einsetzen kann.
Also hab ich ein bisschen geg**gelt und bin auf die Seite tafelfarben.de gestoßen.

Als ich so am Stöbern war habe ich beschlossen, dass ich mir auch noch eine Wand für meine Büroecke mache, an der ich meine Ideen und To-Dos notieren bzw. ranpinnen kann, denn wenn man Ideen hat und sie in einer Ablage stapelt, in der man sie nicht sieht, so vergisst man sie und hat sie auch nicht immer vor Augen.

Ich dachte ernsthaft, ich kauf mir ein Brett, Magnetfarbe und Tafelfarbe und dann leg ich los.
Ganz so einfach war es nicht, aber Dank der Beratung des netten Teams bin ich gut zurecht gekommen.
Zwar recht aufwendig und man sollte einige Dinge beachten, aber ich finde, die Mühe hat sich gelohnt.
Nun ist erst einmal die lose Magnettafel für meine Büroecke fertig geworden.

Ich hab mir eine 50cm breite, 2m lange und 18mm starke Leimholzplatte im Baumarkt geholt und diese bearbeitet. Zu jedem Medium, das man für die magnetische Tafel braucht, liegt eine genaue Anweisung bei, es gibt einen livechat im shop und auch die telefonische Beratung ist super.

Falls Ihr mir bei instagran folgt habt Ihr in den letzten Tagen schon meine WIP-Bilder gesehen. Wenn Ihr Lust habt, dann macht Euch doch auch eine magnetische Tafel, vielleicht hab ich Euch ja dazu inspiriert? Dies ist kein "richtiges" Tutorial denn alles steht haargenau in den Materialbeschreibungen dabei, aber ich hab es Euch mal zusammengeschrieben und verschiedene Zwischenschritte fototechnisch dokumentiert.

Benötigte Materialien:
- Untergrund: in meinem Fall Leimholzplatte 50cm x 2m x 18mm
- Grundierung Multigrund
- magnet Eisenfarbe, Haltbarkeit ca. 3 Monate
- Tafelfarbe, es gibt echt viele coole Farben, meine Wand ist lagunengrün geworden (Haltbarkeit ca. 6 Monate)
- Pinsel zum Auftragen der Grundierung (muss für Kunstharze geeignet sein) und Nitroverdünnung zur Pinselreinigung
- Malerset-Velour zum Aufbringen der Eisenfarbe und der Tafelfarbe (beide können mit Wasser aus dem Werkzeug ausgewaschen werden.
- Kreide und Tafellappen oder Schwamm
- Zeit und Geduld :-)

Alle Materialien sollten ca. zwischen 10° und 30° Grad verarbeitet werden.
Die benötigten Mengen stehen in der Artikelbeschreibung, Ihr werdet aber auch individuell beraten.
Die Dame am Telefon sagte mir kürzlich, dass es die Eisenfarbe zur Zeit nur in 1L und 5L Abfüllung gibt, ich habe also 1L für 1qm komplett aufgebraucht braucht, obwohl ich eigentlich nur 800ml benötigt hätte, aber je mehr man benutzt desto stärker wird die Magnetkraft, und da ich nicht extra unbedingt Neodym-Magnete benutzen wollte dachte ich mir, verbrauch ich sie nun auf. So muss ich sie nicht lagern und bangen, dass sie später nicht mehr nutzbar ist.

1. Den Untergrund grundieren. Multigrund ist recht zäh und lässt sich nicht so gut verstreichen, aber wenn man die Farbe rollen mag braucht man eine Verdünnung und die hatte ich nicht. Man braucht zwei Anstriche, die Trocknungszeit dazwischen sollte 4 Stunden betragen. Auch die Rückseite sollte behandelt werden, so dass sich der Untergrund nicht verzieht, das habe ich allerdings auch erst irgendwie im Nachhinein gelesen und nicht gemacht. Mein Brett hat sich leicht gewölbt aber da es nur an der Wand lehnen wird ist es nicht schlimm. Bevor ich meine zweite Tafel mache muss ich dann wohl nochmal anrufen, weil ich nicht sicher bin, wie viel Farbe man benötigt.

2. Die Eisenfarbe in Schichten auftragen, pro Arbeitsgang können ca. 200ml verarbeitet werden. Die erste Schicht ließ sich am besten aufrollen, alle weiteren waren etwas schwieriger. Wenn man die Eisenfarbe mit Tafelfarbe überdeckt benötigt man 4-5 Schichten. Die Trocknungszeit zwischen jeder Schicht beträgt 4 Stunden und man sollte danach mit einem Schleifpapier in Körnung 80 die Oberfläche leicht anschleifen so dass diese glatter wird. Mir ist es nicht ganz gelungen aber ich mag die leicht unebene Struktur sehr. Sie beeinträchtigt weder die Magnethaftung noch das spätere Schreiben mit Kreide. Was ich ebenfalls erst am Telefon erfahren habe, als ich schon mitten drin war ist, dass man die Eisenfarbe auch mit einer Spachtel aufbringen kann. Auf diese Weise bekommt man nämlich mehr Farbe in einem Arbeitsgang aufgebracht und somit verkürzen sich die Wartezeiten und Arbeitsgänge und es geht wesentlich schneller ;-). Ihr wisst das also jetzt schon ;-).
Wenn Ihr Eisenfarbe übrig habt und diese für spätere Zwecke aufheben möchtet solltet Ihr unbedingt den Dosenrand nach jedem Arbeitsgang von der restlichen Farbe befreien bzw. abwischen, so dass Ihr den Deckel wieder dicht verschließen könnt.
Nach der letzten Schicht muss das ganze 72 Stunden aushärten, das habe ich eben erst gelesen, als ich die Farbe für das posting verlinkt habe, das hab ich so nicht beachtet weil ich es auf dem Merkblatt wohl überlesen habe, die Wand funktioniert dennoch, puh, Glück gehabt :-). Da ich die schmalen Kanten des Bretts nicht magnetisch brauche habe ich diese nur 2 mal bearbeitet, so dass ich wenigstens einen einheitlichen Look habe.

3. Nun wird in 2 weiteren Arbeitsgänge die Tafelfarbe aufgebracht. Ich hab eine neue Velourrolle dafür genommen. Beim ersten Schritt war ich etwas knausrig weil ich nicht gleich zu viel Farbe nehmen wollte. Da tat ich mich etwas schwer, die Farbe auf den rauen Untergrund aufzubringen.

Aber beim zweiten Mal ging es besser und wurde super abgedeckt. Die Trocknungszeit zwischen den beiden Schritten beträgt diesmal nur eine Stunde. Danach muss die Farbe wieder 72 Stunden aushärten.

4. Zum Schluss wird noch Kreide auf die Tafelfarbe aufgerieben und mit einem nassen Schwamm oder Tafellappen abgewischt, so dass die Tafel später besser gereinigt werden kann. Ich habe zwei Kreiden dafür benötigt.

Ich hab sie noch mit Wandhaken von IBLaursen gepimpt (die mintfarbenen hab ich wohl alle weggekauft...), um Sachen daran zu befestigen, die man nicht mit Kreide aufschreiben oder mit einem Magneten anbringen kann. Die Farbe der Haken passt ja erstaunlich perfekt zu der Tafelfarbe... :-)

Seht Ihr die kleinen dunklen Flecken links und rechts oben neben den Ecken? Beim an-die-Wand-lehnen hat sich die Eisenfarbe, die auf die Rückseite gelaufen ist, an der Wand abgerieben, Das hätte ich nicht erwartet weil das Brett ja schon einige Tage trocken war. Ich würde Euch deshalb dringend empfehlen, die Farbrückstände auf der Rückseite abzuschleifen, falls Ihr auch so eine mobile Wandtafel macht und keine Flecken an der Wand haben möchtet.

Fazit:
Man braucht etwas Zeit und Geduld und die richtige Witterung. In der Wohnung würde ich nicht streichen wollen, weil man vielleicht etwas kleckert und die Farbe ja auch etwas riecht, nicht so streng, aber das fällt einem innen sicherlich mehr auf als draussen.
Ich mag die leicht unebene Oberfläche, auch wenn ich sie mir zuerst anders vorgestellt hab. Mit einem Spatel wird das vielleicht glatter. Als schwierig erweist sich nun jedoch, die Kreide wieder aus den kleinen Vertiefungen herauszubekommen...

Es ist ein nicht ganz günstiges Vorhaben aber das Selbermachen macht schon echt ein bisschen glücklich und stolz. Und es hat nicht jeder so eine Tafel. Da es so viele tolle Farben gibt kann man sich fast nicht entscheiden :-).
Ich freue mich schon auf die zweite Wand, die wird etwas kürzer so dass es vielleicht auch schneller geht :-).
Der Service der Firma Laussini ist echt super, Ihr könnt einfach mal stöbern und wenn Ihr Euch entschieden habt, aus welchem Material und in welcher Größer Ihr die Tafel machen möchtet dann ruft dort einfach mal an und lasst Euch beraten.
Viel Spaß beim Nachmachen, bin gespannt, wie Eure Tafeln aussehen werden und welche Farben Ihre benutzt.