21. März 2017

Edle Papeterie mit Glitzerdruck selbermachen und free printable



Irgendwie bin ich gerade in Gold- und Glitzerrausch ;-).
Es macht total Spaß, Gegenstände damit aufzuhübschen, sieht alles so edel aus.

Wie man goldene Elemente auf Stoff bekommt hab ich Euch ja letzte Woche hier schon gezeigt.
Heute zeige ich Euch eine Technik für Papier.

Es ist keine neue Technik, wie ich festgestellt habe, aber ich bin halt erst jetzt "wach" geworden ;-).

Du benötigst:
- einen Laserdrucker
- ein Laminiergerät (mir wurde dieses empfohlen da andere Geräte zu schwach sind und die benötigte Temperatur von 160° nicht aufbringen)
- metallische Tonerransferfolie
- festes Papier. Ich habe dieses Naturpapier verwendet, es ist mit 170g recht stabil, kann aber noch bedruckt werden. Und auch das Umschläge falten ist kein Problem. Es hat zwei unterschiedlich farbige Seiten und man kann beide als Außenseite verwenden.

So geht's:



1. Motiv mit dem Laserdrucker ausdrucken



2. Die Stellen, auf die später die metallischen Akzente kommen sollen, mit Folie bedecken, dabei die glänzende Seite nach oben legen.
3. Beides zusammen in einen Carrier legen (am besten du faltest ein DIN A3 Druckerpapier zu DIN A4) und schiebst es dann mit der Bruchkante zuerst in das Laminiergerät, so dass nichts verrutscht verklebt. Wenn du "normal" mit Folie laminierst dann schiebst du ja auch zuerst die geschlossene Folienseite rein.


4. Kurz auskühlen lassen, Folie abziehen und freuen ;-).



Die Umschläge sind passend selbst gemacht. Mit dem Punch Board von Memory Keepers kannst du dir Umschläge in vielen Größen einfach selber falten. Diese Erfindung ist voll genial finde ich! Es gibt eine Tabelle, auf der die Kartengröße und die zugehörige Papiergröße für den Umschlag gegenüber gestellt wird.
Mit dem Teil kann man auch noch viele andere tolle Sachen machen. Ich hab mir mal bei pinterest ein Board dafür angelegt.



Auch selbst genähte Notizhefte sehen mit dieser Technik sehr edel aus.



Dafür einfach das Außenteil mittig knicken, einige Papierbögen (so 10-125 Stück, je nachdem, wie viele deine Maschine schafft; ich habe 15 genommen) unter das mit Goldfolie verzierte Außenteil legen und auf dem Knick/Bruch alle Lagen mit der Nähmaschine zusammen nähen, Nahtanfang und Ende verriegeln.


Heftchen falten und die an der rechten Kante überstehenden Blätter mit einem Cutter (oder besser mit einer Schneidemaschine) abschneiden.



Wenn du hochwertiges Papier wie zB Claire Fontaine in einer etwas dickeren Stärke als 80g/m² benutzt kannst du es auch für handlettering nehmen....



Wo wir schon beim Thema sind:
Auch handlettering eignet sich natürlich bestens für solche Art Karten, Notizhefte oder auch Geschenkanhänger.
Ich hab ein bisschen gelettert, meine Wörter eingescannt, ausgedruckt und dann ebenfalls mit der metallischen Tonertransferfolie verziert. Ich habe mehrere Wörter auf ein Blatt gedruckt, diese zugeschnitten und mit Eckenabrunder des Envelope Punch Boards die Ecken abgerundet. Kleines Loch und Bäckergarn anbringen und fertig sind die edlen Anhänger!


Die Karten, Hefte und Anhänger sind schnell gemacht. Am besten du machst gleich ein paar mehr, wenn du die Materialien schon alle hergerichtet hast. Dann hast du immer eine kleine Aufmerksamkeit parat, wenn du mal nicht so viel Zeit dafür hast und es schnell gehen musst. Und du hast auch gleich ein paar Requisten, wenn du Blogfotos oder Produktfotos machen möchtest und ein paar eyecatcher brauchst!

Kennst du diese Technik schon und hast schon einiges damit gemacht?
Ich freue mich auf Inspirationen ;-).
Die Druckdateien für die Federn, Ananas, Monsterblätter, Kakteen und das free printable mit den geletterten Wörtern bekommst du hier bei makerist.

Verlinkt bei:
dienstagsdinge
handmade on tuesday HOT



16. März 2017

Plotterdatei Kaktus free hugs und Taschen-sew-along 2017

 Und nochmal hab ich eine Plotterdatei gelettert und gezeichnet. Diesmal drei verschiedene Kakteen und wieder ein handlettering.


Mir gefällt die Kombi aus Leder, Pastell und Kupfer sehr.

Die pastelligen Farben passen zum Thema von nähdirwas im März und die Patchwork-Optik zum Taschen-sew-along.


Jetzt sollte ich mich nur noch entscheiden, welches der beiden Täschchen ich gerne für mich behalten möchte....

Es gibt 3 verschiedene Kakteen, die ich mit Hand gezeichnet und dann als Plotterdatei umgewandelt hab.
Die Plotterdatei bekommt Ihr bei makerist.
Die metallisierten Endloszipper gibt es in meinem dawanda-shop.

Verlinkt bei:
Taschen-sew-along 2017 bei greenfietsen und 4freizeiten
nähdirwas

14. März 2017

Handlettering und neue Plotterdatei Kussmund

Ich habe in den letzten Tagen ein bisschen Handlettering bzw. Brushlettering geübt.
Leider wird das nicht von heute auf morgen schön, man muss schon oft den Stift in der Hand halten und schöne Buchstaben malen.
Bei mir haben zwei Dinge einen AHA-Effekt ausgelöst:
1. den Stift/Pinsel am Ende eines Striches absetzen und neu ansetzen anstatt in einem Schwung den Buchstaben zu malen.
2. Mit dicken Brushpens wie zB dem Tombow ABT- N15 kann man halt keine kleinen ca. 2cm hohen Buchstaben malen....

miri d. hat mir das Buch "Der ultimative Brushlettering Guide" von Peggy Dean empfohlen. Ich habe es mir als Buch gekauft und nicht als ebook, da ich Bücher lieber mag aus einzeln ausgedruckte, herumflatternde Blätter. In diesem Fall wäre ein ebook aber gar nicht so dumm, denn da könnte man sich seine Lieblingsseiten zum Übern einfach ausdrucken und muss diese nicht erst noch einscannen.

Ich hab mir dann erst mal paar dünne kleine Brush Pens geholt, um auch kleine Buchstaben zu üben.
Ich persönlich komme mit einer weichen Pinselspitze besser klar als mit einer harten. Ich mag es sehr, wenn man den Unterschied zwischen dicken und dünnen Linien gut erkennen kann. Mit dem Tombow ABT-N15 male ich dennoch am Liebsten. Damit kann ich halt dann keine so kleinen Buchstaben malen.

Was mir sehr geholfen hat ist auch, dass ich erst mal ein paar Buchstaben geübt habt und nicht das ganze Alphabet und alle Zahlen, denn ich fand es so frustrierend nur Buchstabe für Buchstabe zu üben und nicht in der Lage zu sein, ein hübsches Wort zu lettern.
Also hab ich mich erst mal an die Buchstaben gesetzt, die ich für Wörter benötigte, die ich gerne malen wollen würde, Es gab dabei Buchstaben, die mir leichter fielen und natürlich auch welche, die partout nicht klappen wollten, wie zB das s. Oh man, sooo schwierig.
Nun, da im Buch von Peggy eine tolle Übersicht drin ist, wie die verschiedenen Buchstaben und Zahlen in unterschiedlichen Stilen aussehen, konnte ich mir da anschauen, welche Art zu lettern mir gefällt und diese habe ich dann für mich ausgesucht. Es sah auch nicht immer so aus wie im Buch, aber mir hat es gefallen. So arg verschnörkelt darf es bei mir nicht sein. Manche geletterte Texte, die ich bei instagram oder im Netz so sehe kann ich gar nicht lesen.


Nun ja, so hab ich eine neue Plotterdatei gemacht, die man toll für Kosmetiktäschchen benutzen kann.
Ich bin mega stolz wie schön ich das hinbekommen hab. Immer wieder guck ich mir die Tasche an und freu mich drüber. Ok, ein bisschen nachbearbeiten musste ich sie....

Was so ein bisschen Übung ausmacht!



Passend dazu hab ich einen Kussmund gemacht. Hab mir extra dafür einen Lippenstift zugelegt und ein Blatt geküsst. Dieser ist auch leicht bearbeitet. Wenn man mal so im Netz nach Kussmündern sucht findet man ja einige, aber wenn man dann selbst mal einen macht stellt man schnell fest, dass diese eigentlich in Natura ganz anders aussehen...

Die Plotterdatei bekommt Ihr wieder bei makerist.
Die metallisierten Endloszipper gibt's in meinem Dawanda-Shop.

Verlinkt bei:
dienstagsdinge
handmade on tuesday HOT

12. März 2017

Bügelbilder selbermachen aus Kinderzeichnungen

 Wer hier mit liest hat ja schon gemerkt, dass ich mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Textilveredelung und Stoff Bedrucken beschäftige.

Auf der creative world Messe im Januar in Frankfurt habe ich die Firma Ghost White Toner entdeckt und diese bietet eine spezielle Folie an, mit der man eigene Bügelbilder bzw größere Motive auf Stoff bringen kann.
Hier und hier hab ich schon darüber geschrieben. In diesen beiden Fällen habe ich metallische Folie benutzt, die ich mit schwarz und mit meinem Brother Laserdrucker (diesem hier) bedruckt habe.
Beschrieben wird der ganze Vorgang hier auf der Seite von Ghost White Toner.

Ich hatte mich neulich auch an der transparenten Folie versucht, um bunte Bügelbilder zu machen.
Leider hat die Übertragung nicht funktioniert. Ich war etwas frustriert weil ich nicht wusste, was ich genau ich falsch gemacht hatte. Man soll Papier und Folie noch unter der warmen Presse voneinander trennen. Das hatte ich damals nicht gemacht und zu spät gelesen. Das war ein Fehler.

Nun habe ja mittlerweile einen neuen Drucker und gleich nochmal probiert. Diesmal ein anderes Motiv.
Mein Großer hat mit meinen Buntstiften (Caran d'Ache Luminace) so einen tollen Fisch gemalt, den ich ihm vormalen sollte und als ich ihn gesehen hab dachte ich sofort, dass der unbedingt auf eine Tasche oder ein Täschchen muss ;-).

Mit meinem neuen Drucker hat der Farbübertrag leider gar nicht geklappt.
Mein Mann und ich haben herausgefunden, dass man am Drucker bzw in den Druckereinstellungen die Druckqualität verändern kann. Ich hab sie auf volle Höhe gestellt.
Ausprobiert habe ich erst die metallische Folie, auf die das Motiv kam, dass ich am Rechner in voll schwarz eingefärbt habe.
Leider hat auch da der neue Canondrucker versagt.

Da ich noch den alten Brother Drucker hier habe habe ich nun den Fisch von meinem großen in bunt auf vollster Auflösung auf die Folie gedruckt und Folie und Papier sofort unter der warmen Presse voneinander getrennt. Die Farbübertragung hat super geklappt. Was mich gefreut hat.


Wenn man nun den Originalfisch als Zeichnung mit dem Bügelbild vergleicht kann man sehen, dass im roten Bereich über dem Mund und die hellbeige Schuppe neben dem roten Gesichtsbereich kaum Farbe auf den Stoff übertragen wurde, das ist ein großer Bereich im Originalbild, in dem der Farbauftrag der Buntstifte nicht so fest war. Hingegen wurde hinten die Flosse, die wirklich schön dicht und mit viel Druck gemalt wurde, super übertragen.
Wir haben also gelernt, dass die Qualität des Bügelbildes besser wird je satter der Farbauftrag im Original ist.
Ich werde auch noch meine Aquarellananas ausprobieren, um zu sehen, mit welchen Druckeinstellungen diese klappt.

Da ich mir ja den neuen Drucker gekauft hab, um mit dem weissen Toner auf Papier zu drucken - und auch Bügelbilder - bin ich nun natürlich etwas frustriert weil dieser scheinbar keine gute Auflösung druckt. Oder ich habe irgendwas übersehen. Werde mich wohl nochmal mit den Jungs von Ghost White Toner zusammen telefonieren und nachfragen, ob sie noch einen Trick haben, wie man gute Qualität drucken kann. Ob es am Toner selber liegt kann ich nicht beurteilen. Leider fehlt mir in der Anleitung die Hintergrundinfirmation, wie und mit welchen Einstellungen man das beste Ergebnis erreicht.

Mein Großer hat sich jedenfalls sehr über sein neues Mäppchen gefreut.
Ich find das auch eine tolle Idee für Geschenke für Oma und Opa, oder Patenonkels und Patentanten....

Und da dies eine Patchwork-Stifte-Tasche ist wandere ich damit auch gleich mal zum Taschen-Sew-Along von greenfietsen und 4freizeiten.


9. März 2017

Plotterdatei Ananas für RUMS


Nachdem mir meine handgekritzelte Ananas, die ich neulich schon hier und da so gut gefällt, und in einem Instagramkommentar erwähnt wurde, dass diese sicher auch toll als Plotterdatei rüber kommen würde, habe ich mich mal an den Rechner gesetzt und eine coole Plottdatei daraus gemacht ;-)!.

Passend dazu ein eigens dafür geletterten Schriftzug. Ich bin fleissig am Üben mit dem handlettering und die Fortschritte sind schon sichtbar. Ich hab es auf der Tasche etwas anders angeordnet, das kann man mit der Plottersoftware, zumindest bei Silhouette, ja ganz gut machen ...

Einkaufstaschen kann frau ja nie genug haben. Ich habe immer eine im Auto und neuerdings auch in meiner Handtasche, dass ich, wenn ich spontan einkaufen gehe, keine Tüte brauche. das freut die Umwelt. Es wurde ja mittlerweile in einigen Läden eine Gebühr von 10ct pro Tüte eingeführt, um den Plastikmüll zu vermeiden, allerdings finde ich den Betrag etwas lächerlich. Ich bin nicht der Meinung, dass 10ct wirklich davon abhalten, eine Tüte zu kaufen. Ich finde, das muss schon weh tun... Wie seht Ihr das? Habt Ihr auch immer eine Tasche dabei?

Was würdet Ihr denn mit der Ananas Plotterdatei aufhübschen?
Seid Ihr auch im Plotterfieber? Oder Ananasfieber? Wenn nicht, in welchem Fieber seid Ihr ;-)?

Die Plotterdatei bekommt Ihr bei makerist.

Verlinkt bei RUMS

7. März 2017

Plotterdatei Monstera

Irgendwie sieht man gerade überall Monstera, geht es Euch auch so?
Wie gut, dass mein Mann die Pflanze seiner Eltern bei uns aufgenommen und aufgepeppelt hat.
So hatte ich nämlich ein tolles Fotomodell für eine Zeichnung :-).


Diese habe ich dann gleich mal als Plotterdatei aufgemöbelt und mir schnicke Notizhefte und ein weiteres Wandbild daraus gemacht.

Die Vorderseiten der Notizefte sind aus Colartex. das ist so ähnlich wie snappap, aber schon gefärbt.
Ich hab es schon eine Weile hier eingerollt liegen und noch nicht aufgemacht. So war ich dann sehr überrascht über den coolen Effekt, vor allem auf dem grauen Material.
Sieht doch cool aus in Kombi mit der kupferfarbenen Monstera, oder?


Ich hab zwei leicht unterschiedliche Dateien gemacht:
Auf den Notizheften ist die Variante mit kleinen "Löchern" und drei separaten Rillen innen. Sie eignet sich für geplottete Motive. Da man sich aber auch Schablonen plotten kann, wie ich neulich hier schonmal gezeigt hab, habe ich eine weitere Variante gemacht ohen die Löcher mit einer aneinanderhängenden Kontur (so wie auf dem Wandbild). Das ist besser als Schablone geeignet weil innen keine losen Kleinteile drin sind, die man irgendwie Kunstvoll auf sein Material platzieren müsste.
Plotten kann man sie natürlich trotzdem :-).

Die Plotterdatei bekommt Ihr bei makerist.
kulörtexx gibt es zB bei dawanda.
Die metallischen Vinylfolien hab ich bei foildirect gefunden.

Verlinkt bei:
handmade on tuesday HOT
dienstagsdinge

2. März 2017

Ein edles Täschchen mit selbstgemachtem allover Golddruck - RUMS


Am Dienstag hab ich Euch schon hier mein neues Lieblingsmaterial gezeigt und erzählt, wie Ihr damit ganz easy Eure eigenen Bügelbilder herstellen könnt.
Einen kleinen sneak konntet Ihr auf meinen AOP (all over print) werfen.



Eigentlich sollte es ein Stiftemäppchen werden, aber da ich beim Ausschneiden der Mini Ananas nicht aufgepasst und 2 weisse gedruckte Linien auf dem Stoff hatte, habe ich spontan das Täschchen gekürzt.
Die Form finde ich super aber für meine Stifte ist es zu kurz.
Kosmetik benutze ich nicht und nun muss ich mir überlegen, was in diese tolle Tasche rein darf.
Habt Ihr Idee? Für was - außer Kosmetik - würdet Ihr sie benutzen?

Leider kommt der schöne Goldglanz auf den Bildern gar nicht recht rüber, schnüff :-(



Ich bin ganz verliebt in die neue Tasche! Vielleicht stelle ich sie einfach zum Streicheln auf mein Nachtkästchen ;-)?



Eigentlich wollte ich Tulpen mit mehr pink kaufen, aber mein Großer hat die weissen ausgesucht. Hat er gut gemacht, denn die passen viel besser in das Gesamtbild ;-).



Bin gespannt ob ich Euch für das Material von Ghost White Toner begeistern konnte und ob ich demnächst auch viele tolle Sachen von Euch zu sehen bekomme ;-).

Verlinkt bei:
RUMS

PS: wie Ihr den Golddruck auf das Papier bekommt zeige ich Euch auch noch, ist keine neue Technik aber ich bin erst jetzt drauf gekommen, obwohl ich schon vor 2 Jahren oder so schon mal so eine Karte bekommen habe...

28. Februar 2017

Individuelle Bügelbilder aus eigenen Zeichnungen erstellen mit Laserdrucker und Transferpresse bzw ein 1-Min-Ananas-Doodle mit Potential


Als ich Ende Januar mir miri d. auf der Creative World in Frankfurt war, fragte sie mich, ob mich white toner interessieren würde. Noch nie zuvor davon gehört, aber klar interessierte mich das.
Wir kamen auf dem Stand so ins Gespräch und ich hab glaub ich von Nähen und Textildesign erzählt. Als wir so am gehen war fragten mich die Jungs von Ghost White Toner, ob ich eine Textilpresse habe. Haken dran, hab ich, Sie haben mir dann einen flyer von Ihrer Folie mitgegeben. Meine erste Frage war, wie hoch denn die Abnahmemenge sei, 25 Stück, das geht ja.
Hochmotiviert hab ich zu Hause gleich mal geschaut, ob sie für meinen Laserdrucker auch einen weissen Toner anbieten, aber leider gab es ihn nicht und es ist auch keiner dafür in der Planung.
Zu meinem Glück hab ich einen Abnehmer für meinen aktuellen Drucker gefunden - ich bin im Alltag super zufrieden - aber wenn es keinen weissen Toner gibt? Boah, ich bin ja immer so ungeduldig.
Mein Mann musste dann gleich für mich ein passendes Modell heraus suchen, so dass ich mit einem weissen Toner drucken kann. Seine Kommentare dazu erspare ich Euch jetzt ;-).

Zurück zum eigentlichen Thema:
Also ich hab dann so auf der Seite von Ghost White Toner gesurft und gesehen, dass sie auch gold und silber Folie haben. Ich steh ja eh so auf Glitzerakzente im Moment. Hab dann gleich mal nach Kupfer gefragt, aber auch das ist im Moment nicht geplant, ich soll einfach wieder nachfragen. DAS müsst Ihr mir nicht zweimal sagen...

Zum Ausprobieren habe ich mir die transparente und die metallic gold Folie geholt, dazu braucht Ihr noch das B-Papier, und bin nach dem Tutorial vorgegangen, das Ihr hier auf der support Seite findet.
Ich hab mich erst etwas dumm angestellt, obwohl die Bilder eigentlich klar sind.
Also gedruckt wird spiegelverkehrt auf die matte Seite der Folie, das hab ich verstanden. Auch, dass man das Papier und die Folie zwei Minuten in der Presse zusammen verklebt. Aber als ich die beiden Lagen getrennt hab war ich verwirrt, denn die Farbe blieb auf dem Papier und dann hat das Motiv nicht auf dem Stoff gehalten. Hatte ne Weile gedauert bis es gedämmert hat...
Die FOLIE ist das Trägermaterial, das Papier der Kleber. Logisch, es wird ja spiegelverkehrt auf die Folie gedruckt. Hirn war abgeschalten in dem Moment... Aber egal, aus Fehlern lernt man uns so braucht Ihr sie schon nicht mehr machen, ich hab sie schon für Euch gemacht ;-).

Ihr müsst unbedingt - wie auch in der Anleitung von Ghost-White-Toner, sofort die beiden Lagen auf der warmen Presse voneinander trennen, sonst kühlen diese zu schnell aus und die Farbe bleibt auf dem Papier haften und ihr habt einmal Folie und einmal Papier versaut.
Dann Eure Motiv ausschneiden, mit der bedruckten Seite nach unten auf den Stoff legen und 30 sec. bei 160° anpressen. Auskühlen lassen und die Trägerfolie abziehen.
Danach nochmal nachpressen, entweder unter diesem Papier oder Backpapier geht auch, so dass der Aufdruck waschbeständig ist. Falls Ihr das Motiv auf ein Teil pressen möchtet, dass Ihr selber näht, zB eine Tasche oder ein Täschchen, dann könnt ihr, während Ihr nachpresst, gleich die Klebeeinlage auf der Rückseite mit anbringen, so habt ihr das in einem Arbeitsgang gemacht. Gleichzeitig mit dem Bild aufpressen wird es vermutlich zu lange sein, ich habe aber noch nie probiert, eine Einlage 30 sec. aufzupressen, vielleicht hält sie das ja auch aus.


Als Test der Goldfolie wollte ich meine gedoodelte Ananas verwenden. Diese habe ich neulich in meinem Skizzenbuch "gefunden", das bei uns im kleinen Bad auf dem Fensterbrett liegt.... Als ich sie schnell hingekritzelt hab war mir noch nicht bewusst, welches Potential in ihr steckt.
Ich mag ja diese Bleistiftzeichnungen sehr und man kann sie gut mit live trace in adobe illustrator als Vektor umwandeln und dann das Motiv drucken. Wie Ihr das macht könnt Ihr in diesem Video anschauen. (so ab Minute 3:30). Auf die metallische Folie druckt Ihr am besten mit schwarz, man sieht es später nicht mehr, das konnte ich schon für Euch herausfinden).
Noch ein Tipp zum Ausdrucken:
Nehmt das Papier aus Eurer Kassette und legt nur die Folie ein, denn bei mir haben sich beide Lagen statisch aufgeladen und mein Ausdruck kam dann auf das Druckerpapier und nicht auf die Folie. Wenn Ihr die Folie einlegt und nur eine Seite drucken möchtet, guckt vorher, ob Ihr auch nur eine Seite erwischt habt, bei mir klebten zwei Goldfolien zusammen und was ist wohl passiert? Genau, ich hab ne Rechnung ausgedruckt und die kam dann auf der nicht so ganz günstigen Goldfolie raus *schnüff*; aber ich hab sie für meine kleinen Ananas einfach nochmal in den Drucker geschoben und eben nur die Motive benutzt, die ok waren.

Was Ihr bedenken/beachten solltet:überall dort, wo auf die Folie gedruckt wird, wird auch Kleber übertragen, das heisst, wenn Ihr ein Bild von Euch einscannt, dann werden auch die weissen Hintergrundflächen mitgedruckt, falls welche drin sind. Diese müssen unbedingt aus der Datei gelöscht werden. Denn sonst könntet ihr gleich die bisher üblichen Transferfolien benutzen.

Wenn Ihr Euer Motiv ausschneidet auch unbedingt darauf achten, dass die Trägerfolie um Euer Motiv herum keine Papierrückstände enthält, denn die werden dann mitgedruckt, siehe unten (auch diesen Fehler hab ich jetzt schon für Euch gemacht und Ihr braucht ihn schon nicht nachmachen).


Endlich wollte ich mal eine Mini Wallaby von ambazamba nähen. Den Schnitt bekommt ihr bei farbenmix.
Als Jana letzten Herbst die kleine Variante herausgebracht hat, hab ich spontan zum Probenähen zugesagt. Aber dann kam das Leben 1.0 dazwischen und ich wurde krank.
Im Nachhinein bin ich froh, dass ich jetzt erst zum Nähen gekommen bin, denn sonst hätte ich jetzt nicht so ne schnicke upcycling Jeansgürteltasche mit Goldananas Druck drauf.
Die Ananas Bügelbilder hatte ich einfach in irgendwelchen Größen auf die Folie gedruckt, ohne mir vorher Gedanken zu machen, wo ich sie drauf machen will, drum ist sie jetzt unten angeschnitten, aber das macht nix, ich finde es interessant. Was ich auch cool finde, das Schnitteil war zu breit für ein Hosenbein drum ist jetzt die Außenbeinnaht der Jeans mit drauf, die lockert das Ganze etwas auf! Die Ananas auf dem Notizheft ist eine andere Technik, die zeig ich Euch in einem anderen Beitrag.


Dann dachte ich mir so, ich setze mal ein paar kleine Glitzerakzente und hab eine DIN A4 Folie voll ausgenutzt und lauter kleine Ananas drauf gedruckt, die ich dann später manuell randomly nach Laune auf meinem zugeschnittenen Stoffstück platziert hab, als AOP all over print sozusagen. Das fertige Täschchen zeig ich Euch dann am Donnerstag, stay tuned, es ist echt der Knaller :-)!

Ich finde diese Folie total klasse. Diese eröffnet ganz neue Möglichkeiten der Textilveredlung.
Die Folie liegt auf dem Textil auf und ist leicht erhaben. Man muss nicht wie bei klassischem Siebdruck erst einen Film drucken und sein Sieb belichten sondern kann einfach schnöde mit einem Lasedrucker direkt auf die Folie drucken. Und man braucht nicht die ganzen Farben und Siebreiniger und co. Laserdrucker sind ja fast schon Standard. Falls du noch keinen hast und nun Blut geleckt hast ;-), dann schau dir mal hier bei Ghost White Toner an, für welche Geräte es schon den weissen Toner gibt, vielleicht interessiert dich das ja auch, nicht nur für Textil sondern auch auf Papier macht das einiges her.
Mein Mann hat mir diesen Canon I-Sensys Laserdrucker empfohlen. Noch muss ich mich an ihn gewöhnen, er "redet" so komisch mit mir und ich steh manchmal vor ihm und verstehe nicht, was er von mir möchte.... Im Nachhinein wäre ein anderer Drucker besser gewesen, denn er kann nicht genug Pixel drucken :-(. Es gibt zwar den weissen Toner aber für die Bügelbilder, wie Ihr sie auf den Bildern seht ist er meiner Meinung nach leider nicht geeignet. Ich hab dafür noch meinen alten Drucker benutzt, das war der Brother DCP-9022CDW. Ich muss noch ein bisschen rumspielen.
Leider habe ich den Canon zu voreilig gekauft denn mein Mann hatte das mit der Druckauflösung schon gelesen und wollte eigentlich noch nach einem anderen Modell schauen.

Es gibt auch gegenüber Plotterfolien meiner Meinung nach vier entscheidende Vorteile:
1. man muss nicht entgittern (was bei manchen Motiven echt mühsam sein kann
2. man kann sich farbtechnisch voll austoben, und zB Aquarell- oder Buntstiftzeichnung einscannen. Alle Farben werden einfach gedruckt und man kann sehr reale Ergebnisse erzielen.
3. Texte werden einfach gedruckt, wenn man Texte plotten möchte muss man diese erst noch zu einem einzigen Vektor verbinden, so dass die Buchstaben auch wirklich zusammen hängen und nicht einzeln geschnitten werden.
4. es sind viel filigranere Motive möglich, denn feine Linien oder kleine Flächen reißen ja bei einer Flex- oder Flockfolie leicht mal ein, wenn man das nicht benötigte Material um das geplottete Motiv herum aus versehen mal zu harsch vom Trägermaterial abzieht oder der Plotter mal an einer Stelle nicht tief genug geschnitten hat.

Das ist wirklich eine tolle Möglichkeit, eure genähten Werke mit Individuellen Bügelbildern aufzuhübschen. Um die Foliengröße auszunutzen platiert einfach mehrere Motive in die Datei so dass ihr keinen Verlust habt. Ihr könnt die Motive auch eine Weile lagern und müsst sie nicht gleich weiterverarbeiten. Vielleicht kennt Ihr ja jemanden, der keinen Laserducker oder kein Grafikprogramm hat (bzw wohl eher die :-)) und möchtet ein paar Bildchen weiterverschenken?

Mir fallen noch ganz viele tolle Ideen ein, die man damit umsetzen kann. Weitere Muster zum Download für Euch sind schon in Arbeit.
Und wenn wir jetzt alle ganz laut nach KUPFER KUPFER KUPFER schreien, oder besser noch nach ROSEGOLD ROSEGOLD ROSEGOLD und vielleicht auch noch türkis oder Mint oder oder oder, vielleicht erhören Samir und David ja unsere Wünsche und nehmen bald noch mehr Metallicfarben in Ihr Sortiment auf.... :-). Vielleicht sollte ich einfach mal ein paar Muster meiner metallisierten Endloßreissverschlüssen hinschicken, damit sie ie Folienfarben anbstimmen können LOL
Es gibt schon ein paar mehr, auch Neon und andere farbige Folien als Set, siehe hier. Diese habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Natürlich habe ich probiert, so ein Bügelbild auf reLeda aufzubringen, aber bevor die 30 sec, um waren hab ich es aus der Presse genommen weil es schon zu stinken angefangen hat.

Es gibt noch eine weitere Folie für andere Medien wie Holz. Glas, usw.... wie sehr brennt es mir in den Fingern, aber Ihr kennt das ja sicherlich: "Am Ende der Zeit sind immer noch so viele Ideen übrig!"

Bei Fragen stehen Samir und David aber zur Verfügung. Ich wurde per mail gut beraten!

Kennt Ihr diese Folie vielleicht schon und habt auch schöne Sachen damit verziert? Ich bin gespannt.
Habt Ihr Motivwünsche, die ich Eich zeichnen könnte? Dann schickt mir am besten gleich auch ein wenig Zeit für die Umsetzung mit....!

PS: falls sich nun jemand fragt, warum ich den Post nicht als Werbung gekennzeichnet hab, dann sei gesagt: ich habe mir alle Materialien selbst gekauft und blogge darüber, weil ich total begeistert bin und meine Begeisterung gern mit Euch teilen würde!

PPS: Das Ananasmotive habe ich für Euch bei makerist eingestellt, Ihr dürft diese gerne gewerblich nutzen und Eure genähten Werke damit verzieren. Solltet Ihr darüber bei instagram posten makeriert mich doch gern mit @im_sew_happy und benutzt den hashtag #imsewhappy so dass ich Eure Werke auch sehe.

Verlinkt bei:
handmade on Tuesday HOT
dienstagsdinge

27. Februar 2017

#naehdirwas: punkt, punkt, komma, strich


Seit ich Lisa von meinfeenstaub auf der Creative World Ende Januar in Frankfurt kennengelernt habe, gucke ich regelmäßig bei ihr im Blog vorbei. Ich finde sie total sympatisch, mag ihren Stil und sie teilt jede Menge Tipps und Tricks und DIY Ideen auf Ihrem Blog. Komisch, dass ich sie vorher noch nicht kannte, zumindest virtuell ;-).

Nun denn, also ich bin Fan von Lisa geworden und hab von Ihrer #naehdirwas Linkparty gelesen. Da ich mir eh zu wenig nähe und ich mittlerweile so viele Stifte besitze, wollte ich auch dabei sein und hab mir einen gepunkteten Stoff aus dem Regal gefischt.
Das Täschchen hab ich gepimpt mit einer goldenen Ananas und einem metallisierten Endloßreissverschluss. Den zipper bekommst du in meinem dawanda shop (da gibt es noch 8 weitere Farbkombis), der Schnitt ist Marke Eigenbau und wie ich die Ananas da drauf bekommen hab, das zeig ich dir Morgen ;-).


Den Stoff habe ich selbst entworfen und mal bei spoonflower drucken lassen, das uni Unterteil ist aus snappap, es war etwas störrisch. Das neue Snappap Plus wäre wohl im Nachhinein die bessere Alternative gewesen.
Ich hab es am Wochenende bekommen aber es schien mir zu weich, da es ganz neu auf dem Markt ist hab ich noch keine Erfahrung damit...


Puh, also gerade noch geschafft, mitzumachen.
Leider hatte mich in den letzten Tagen eine Grippe fest im Griff, so dass ich ausser Gefecht war.
Aber es hat ja noch geklappt.
Ich bin schon gespannt auf das nächste Motto für März.

Habt Ihr es schon vernäht, das neue snappap plus?
Näht Ihr Euch auch zu wenig und habt Lust, auf eine weitere Linkparty, mit Motto?
Hier bei Lisa könnt Ihr Euch zum newsletter anmelden, in dem Ihr das jeweilige Motto erfahrt.

Und wenn Ihr neugierig seid, wie die Ananas da wohl drauf gekommen ist,
dann schaut morgen Abend hier nochmal vorbei ;-).

Verlinkt bei:
naehdirwas

21. Februar 2017

Schablonieren auf Textilien und Papier: passende Schablonen selber machen und experimentieren mit verschiedenen Farben


In letzter Zeit beschäftige ich mich ausgiebig mit Textilveredelung und Bedrucken.
Einerseits liegt es vielleicht daran, dass ich mich hauptberuflich um Grafik T-Shirts kümmere, und täglich damit zu tun habe - da kommt man schon mal auf den Geschmack :-) - und andererseits auch daran, dass ich mich ein bisschen an den ganz bunten Stoffen satt gesehen habe und lieber ein paar kleine Akzente setze.

Letztes Jahr bin ich über christinaa auf Foliendruck gestoßen und hab diesbezüglich viel im Netz gelesen und Ideen gefunden.



Was ich schön finde daran ist, dass man diese Drucktechnik nicht zwingend mit Siebdruck umsetzen muss sondern auch schablonieren kann.


Auf diesem Bild kannst du gut erkennen, wie unterschiedlich das Ergebnis aussehen kann: es ist immer die gleiche Schablone und immer habe ich den Kleber aufgetupft.
Man kann den Kleber auf Stoff auftupfen und erhält somit unregelmäßige Effekte. Jeder "Druck" sieht anders aus.
Man muss vorsichtig tupfen und nicht wie wild den Pinsel mit Kleber über die Schablone und denn Stoff streifen, da es sonst patzig wird. Jemand, der sehr perfektionistisch veranlagt ist sollte lieber nicht mit Folienkleber schablonieren, es könnte frustierend sein... Mir gefällt der unperfekte Look!

Ich habe mich auf die Suche nach geeigneten Mustern bzw. Schablonen, und Mustern die mir gefallen, begeben, aber ich wurde nicht so recht fündig.
Da hatte ich die Idee, ich könnte mir mit meinem Plotter ja eigene Schablonen plotten.
Und so habe ich dann nach Schablonenfolie gesucht und auch eine gefunden: die Mylar-Folie.


Mit dem Cameo Schneidplotter und den Einstellungen "Schablonenmaterial" und Messertiefe 3 klappt das wunderbar. Das Schablonenmaterial hab ich auf die Schneidematte aufgelegt und dann geplottet.
Man muss es allerdings sehr vorsichtig abziehen, da dünne Schablonenteile, die zur Schablone und nicht zum Verschnitt gehören, leicht reißen können.

Da die Schablonen beidseitig genutzt werden können, muss man die Plotterdatei nicht unbedingt vorher spiegeln. Positiv ist auch, dass man, wenn man unsymmetrische Motive hat, beide Richtungen verwenden kann. Bei Texten nicht unbedingt hilfreich, aber wer weiss, vielleicht möchtest du ja auch mal rückwärts drucken ;-)...


Die Transferfolie in silber und gold, den passenden Kleber und den Siebreiniger für Plastisolfarben (in unserem Fall zum Reinigen des Pinsels und der Schablone) bekommt Ihr im Siebdruckland. Den Folienkleber scheint es nicht mehr zu geben, schade eigentlich...
Christinaa hat diesen Kleber hier benutzt, ich habe damit keine Erfahrung.

Nun war ich ja Ende Januar auf der Creative World in Frankfurt (meinen Messebericht findest du hier) und habe viele (für mich) neue Produkte entdeckt und auch einige Ideen mitgebracht.





Sehr interessant finde ich ja die Reliefpapierpaste von Viva Decor.
Man kann sie sogar noch übermalen, das hab ich aber noch nicht probiert.
Ich hab "gepatzt", brauch wohl noch ein wenig Übung beim Abziehen der Schablone (siehe unten auf dem Bild rechts auf dem grauen Notizbuch)
Der weisse 3D Effekt auf der Naturpapierkarte gefällt mir sehr gut. So simpel und minimalistisch.

Ihr könnt das Motiv auch ganz schnöde mit einem Edding ausmalen, so wie ich es hier beim naturbraunen Notizbuch gemacht hab ;-).



Für die Hüllen aus reLeda hab ich verschiedene Farben benutzt, unter anderem Textilfarbe colour up in gold von Stoff und Stil, Textilfarbe screenprint in kiwi von Stoff und Stil und Inka Textil in platin von Viva Decor.

Du kannst dir die Datei auch klein als png ausdrucken und einen Stempel daraus schnitzen.
Wie man das macht kannst du zB hier anschauen.

Die Plotterdatei für zwei verschiedene Ananas bekommst du bei makerist.

Hab ich dein Interesse geweckt, die Schablonentechnik aus auszuprobieren? Welches Medium würdest du gern testen? Und hast du Interesse an weiteren Motiven?

verlinkt bei:
handmade on tuesday HOT
dienstagsdinge






14. Februar 2017

Neues e-book: Notizbuchhüllen aus reLeda im Hosentaschenformat und weiteren Größen

 Wie ich im letzten Post ja schon erwähnt hab, bin ich von reLeda, dem neuen Material von snaply, total angetan.

Auch das coole Taschenzubehör - besonders den Kugelverschlüssen - finde ich super vielseitig. Ich hab da noch so ein paar Ideen...


Aber erst mal wollte ich Euch meine Notizbuchhüllen im Jackentaschenvormat und DIN A5 un DIN A6 nicht vorenthalten.
Wie Ihr auf der mittleren großen braunen Hülle erkennen könnt, kann man das reLeda auch mit einem Lederstempel "gravieren". Ihr solltet unbedingt vorher prüfen, wie heiss der Brennstempel werden darf und wie lange und wie fest Ihr ihn eindrücken könnt. Sonst verkokelt das Material recht schnell.
Meinen Lederstempel hab ich bei graving machen lassen.


Da ich im Moment ja viel zeichne und kritzle und eigentlich immer Ideen im Kopf hab, da ich sofot notieren muss, damit ich sie nicht vergesse, kam ich auf die Idee, ich könnte ja Minihüllen nähen.
Früher als Jugendliche habe ich schon Notizhefte mit der Nähmaschine genäht und letztes Jahr bin ich bei greenfietsen über ihr Tutorial dazu gestoßen. Irgendwie kommt doch alles wieder.
In die kleinen länglichen Hüllen links im Bild passt ein Mini Notizheft in der Größe DIN A8.

Das macht voll süchtig, geht nämlich schnell und macht was her ;-)

Und man kann sie auch so schön aussen dekorieren, zum Beispiel mit hippen Ananas im Schablonendruck.


Ich finde besonders die Variante aus Filz gibt auch ein super Männergeschenk ab.
Zu meinem Glück fehlen jetzt nur noch Buchecken in kupfer, falls jemand weiss wo man schöne bekommt - immer her mit de Tipps ;-).
Praktischerweise ist der Stiftehalter gleich integriert. Ich habe mir vor einer Weile einen gekauft. Das war ein breites Gummiband, das man um ein Buch oder einen Notizblock ziehen kann, aber man muss ihn immer erst umständlich abziehen, wenn man sein Heft öffnen möchte. Diese Lösung finde ich schick und praktisch zugleich.

Wie immer bekommt Ihr bei makerist zwei Versionen dieses e-books, einmal für die gewerbliche Nutzung und einmal für die private Nutzung. Letztere gibt es für kurze Zeit sogar kostenlos für Euch!



Wie findet ihr sie?
Viel Spaß beim Nähen wünsch ich Euch!


verlinkt bei:
reLeda sew along
dienstagsdinge
HOT handmade on Tuesday
Taschen sew along 2017 Ordnungshelfer greenfietsen und 4freizeiten

PS: die Ananas hab ich tatsächlich nur fürs shooting gekauft, mein Mann hat erstaunt gefragt, für wen die denn sei :-)